Nachdem es die letzten Tage recht ruhig war und zwischen 530-570 MRD $ Marktcap seitwärts lief, haben wir seit gestern Abend wieder einen deutlicheren Rückgang auf heute Nacht 479 MRD §. Und das obwohl von allen Seiten prophezeit wurde, dass es nach Auslaufen der Futures, aber spätestens Ende Januar wieder hoch gehen wird. So einfach lässt es sich wohl also doch nicht vorhersagen. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Januar auch in den vergangenen Jahren immer eher schwach war. Ich persönlich rechne im Februar also schon wieder mit einem deutlicheren Anstieg. Aber lassen wir uns überraschen wann wir wieder ein neues ATH sehen werden.



Morgen ist erst einmal der WePower ICO, an dem ich teilnehmen werde. Leider wurde vor kurzem bekanntgegeben, dass das Cap 0.2 ETH / Person sein wird. Erst nach 5h wird man unlimitiert investieren können. Das nach 5h das Hardcap noch nicht erreicht ist, glaubt aber eigentlich Niemand. Nachdem ich eigentlich mit 1-2 ETH einsteigen wollte, ist das natürlich etwas blöd gelaufen. Niedrige Caps scheinen sich langsam aber sicher wohl zu etablieren. Auch bei BEEToken wird das Limit 0.2 ETH sein. Da bin ich aber sowieso nicht dabei. Auch beim viel beachteten ARCBlock ist das Cap recht niedrig, mit 3 ETH + 7500 CMT aber dennoch weit höher als bei den Anderen. Geplant hatte ich dort mit 2 ETH einzusteigen, nachdem ich bei WePower nun aber nur so wenig investieren kann, werde ich hier wahrscheinlich auf 3 ETH erhöhen. Das hängt aber auch vom weiteren Kursverlauf bis zum ICO Termin in 4 Tagen ab.
Generell zeichnet sich in den letzten Tagen immer mehr ab, dass sich die ICO Landschaft verändert. Bluzelle hat seinen Public Sale komplett gestrichen, weil beim private Sale schon das Cap erreicht wurde. Und damit ist Bluzelle keine Ausnahme. Es gibt immer größere Anforderungen an die Firmen, wodurch sich immer weniger den Aufwand eines public Sales machen und falls doch, werden die individuellen Caps immer kleiner. Eine Whitelist gibt es inzwischen bei nahezu jedem ICO, wohingegen es vor ein paar Monaten nur die stark gehypten betraf. Auch ein KYC (Know Your Customer) Prozess ist mittlerweile auch bei jedem seriösen ICO Pflicht. Seinen gescannten Ausweis, Selfie, Adresse und ein Dokument, welches diese Adresse bestätigt, muss man also einplanen. Um diese Daten wildfremden Leuten zur Verfügung zu stellen, bedarf es schon einer Menge Vertrauen. Insbesondere im Hinblick darauf, dass sich viele ICO-Firmen in der Vergangenheit nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben, was die IT Sicherheit angeht.
Es läuft also immer mehr darauf hinaus, dass man sich intensiver mit ICOs bzw. zukünftigen ICOs beschäftigen muss. Zum Einen um eben das Verteilen der eigenen persönlichen Daten einzugrenzen und zum Anderen um überhaupt noch bei vielversprechenden ICOs teilnehmen zu können. Wer erst durch ICO Sammelseiten oder entsprechende Ratings, Tests, Berichte und/oder Empfehlungen auf ICOs aufmerksam wird, dürfte immer öfter erleben, dass der Pre-Sale / private Sale schon lange rum ist. Falls es dann überhaupt noch einen Public Sale gibt, dann eben mit den genannten Einschränkungen und in der Regel auch deutlich schlechteren Konditionen als im Pre-Sale. Die Zeit sich blind in empfohlene ICOs zu stürzen findet also mit schnellen Schritten ein Ende.
Es gilt also mehr denn je, informiert euch selbst und beachtet die ICO Checkliste.